Die Idee für das Haus Gemini stammt vom österreichischen Programmierer Roland Mösl.
Er präsentierte die Vision eines drehbaren Sonnenhauses 1993 an der Erfindermesse Eureca – und gewann damit die Goldmedaille.
Den Weg vom Traum zum Projekt ging Architekt Erwin Kaltenegger nach der Devise:
If you can dream it, you can build it!
Er brachte 1994 erste Pläne für das Sonnenkarussell zu Papier.
Nach jahrelanger Planung eines Teams mit Spezialisten für Maschinenbau,
Elektro- und Energietechnik, Photovoltaik und Controlling wurde das Haus innert 7 Monaten gebaut, nachdem Finanzbeihilfe der EU und des Landes Steiermark das nötige Kapitalbereitgestellt hatten.
Seit der Eröffnung von Gemini besuchen das Haus wöchentlich mehr als 1000 Leute.
Ein enormes Interesse bekunden Medien und vor allem junge Leute. Sie sind vom fortschrittlichen Design ebenso angetan, wie vonder nachhaltigen Lösung.
Fast jeder zweite Besucher muss abgewiesen werden, da das Haus nur für geführte Gruppen zugänglich ist!
Im Lastenheft von Gemini standen Entwurfsgrundsätze, welche die globale Klimakatastrophe ernst nehmen, welche aber auch Chancen für wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit beim Bauen in einer Randregion
darstellen.